FUSSBALL: WM10: SPLITTER

Fussball

18.06.2010 

Musikalische Fussball-Hits

(Si) Die WM hat auch die Schweizer Hitparade fest im Griff. Gleich die ersten drei Positionen der wöchentlich aktualisierten Charts werden von Songs besetzt, die mit dem Titelkampf in Südafrika zu tun haben. Die Nummer 1 ziert "Wavin' Flag" von K'naan, dahinter folgen Shakiras "Waka Waka" (This Time for Africa) und "Helele" von Velile & Safri Duo.

Spanier auf Safari

(Si) Nachdem die Punktejagd in ihrem ersten WM-Match gegen die Schweiz (0:1) überraschend erfolglos geblieben war, versuchten sich etliche spanische Spieler an ihrem freien Tag mit mehr Glück -- als Fotojäger. Bei einer Safari konnten die Akteure des Europameisters Gnus, Antilopen, Zebras und andere Wildtiere beobachten.

Schwuler Pitbull

(Si) Chilenische Männer gelten selbst für lateinamerikanische Verhältnisse als ausgeprägte Machos. Alles, um diesem Cliché zu entsprechen, tat WM-Teilnehmer Gary Medel. Auf die Frage nach seinen Gefühlen beim WM-Debüt gegen Honduras sagte der Verteidiger der Boca Juniors mit dem Spitznamen Pitbull: "Ich wollte weinen, als ich auf den Platz ging, aber ich konnte nicht weinen, weil sie sonst hinterher gesagt hätten, ich sei ein 'schwuler Pitbull'."

Hauptsache Balkan

(Si) Der deutsche Nationaltrainer Joachim Löw war nach dem 0:1 gegen Serbien sichtlich aufgeregt. Während der Pressekonferenz verwechselte der 50-jährige Coach Serbien, Bosnien-Herzegowina und Kroatien. Mit Blick auf den unnötigen Platzverweis gegen Stürmer Miroslav Klose sagte Löw: "Man muss sagen, dass man in der Platzhälfte von Bosnien nicht so reingehen muss." Bezogen auf die weiteren Chancen der Serben sagte er: "Ich hatte das Gefühl, dass die Kroaten auch noch ein paar Möglichkeiten hatten."

Deeskalierende Mahlzeit

(Si) Um die Stimmung vor Deutschlands zweitem Spiel gegen Serbien nicht unnötig aufzuheizen, wurde der Speiseplan der Polizeikantine in Aachen geändert. Dort war ursprünglich für Freitag "Serbische Bohnensuppe" vorgesehen. Diese wäre dann einfach weggeputzt worden. "Fein der polizeilichen Linie des Deeskalationsprinzips folgend" sei der Koch nun auf "Schnittbohnensuppe mit Würstchen und Brötchen" umgeschwenkt. "Die Antwort liegt eben aufm Platz und nicht in der Kantine!", sagte ein Polizeisprecher.

Japan und Holland flexibel

(Si) Starke Regenfälle haben den Rasen im Moses-Mabhida-Stadion von Durban in Mitleidenschaft gezogen und die Trainingspläne von Holland und Japan über den Haufen geworfen. Die beiden Teams, die am Samstag im zweiten Spiel der Gruppe E aufeinander treffen, mussten zum Abschlusstraining in das Princess-Magogo-Stadion im Township Kwamashu umziehen.