EISHOCKEY: FAVORITEN SETZTEN SICH DOCH NOCH DURCH

Eishockey

07.03.2010 

(Si) Die Favoriten haben sich in den Playoff-Viertelfinals (best of 7) der NLB doch noch durchgesetzt. In der entscheidenden 7. Runde gewannen Lausanne (3.) gegen Ajoie (5.) 3:0 und Olten gegen Langenthal 2:0.

In den Halbfinals kommt es damit ab morgen (Dienstag) zu den Duellen zwischen Qualifikationssieger Visp und Sierre (4.) sowie Olten und Lausanne.

Auch das siebte Duell zwischen Lausanne und Ajoie war eine enge Angelegenheit. Ein Eigentor von Ajoies Raffael Lüthi -- das Tor wurde Frank Banham gutgeschrieben -- leitete vor der Rekordkulisse von 7739 Zuschauern den Sieg der Lausanner ein. Erst in der letzten Minute fiel jedoch die Entscheidung, als Ajoie den Goalie durch einen sechsten Feldspieler ersetzte und noch zwei Treffer ins verlassene Tor kassierte.

Mit 1:3 Siegen war Lausanne gegen die Jurassier im Rückstand gelegen. Nun verhinderte der Aufstiegsanwärter aus dem Waadtland das drohende Ausscheiden in extremis.

Auch in Olten fielen nur wenige Treffer. Nachdem in Spiel 6 das einzige Tor erst in der Verlängerung gefallen war, dauerte es im Kleinholz-Stadion über 40 Minuten, bis Olten durch Tassilo Schwarz in Führung ging. In der wohl ausgeglichensten Partie der Serie gewann letztlich das etwas glückhaftere Team. Exemplarisches Beispiel: Eric Himelfarb sah seinen Schuss in der 58. Minute von der Latte zurückprallen, kurz darauf erzielte Cyrill Aeschlimann das entscheidende Tor zum 2:0.

Im Gegensatz zu Lausanne war Olten in der Serie 3:1 in Führung gelegen. Nachdem Langenthal, das in der Qualifikation alle fünf Direktduelle teils deutlich verloren hatten, zum 3:3 ausgeglichen hatte, zog sich Olten nun doch noch aus der Affäre und gewann erstmals ein siebtes Spiel einer Playoff-Serie.